Hydraulisches Rettungsgerät
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Hydraulische Rettungsgeräte kommen bei der Feuerwehr hauptsächlich bei der ,,Technischen Hilfe" zum Einsatz. Das Schneidgerät ist speziell ausgelegt zur Bergung von Opfern, bei Unfällen im Straßen-, Schienen oder Luftverkehr. Sie dienen dazu, bei Unfällen verletzte Personen durch Schneiden von Tür-, Dachholmen, Scharnieren oder Stahlblech zu befreien. Die Geräte sind so konstruiert, dass durch einen hydraulisch betätigten Kolben über mechanische Gelenke zwei gleiche, gegenüberliegende Messerarme symmetrisch geschlossen werden und das Schneidgut durchtrennen. Der Spreizer dient dazu bei Verkehrsunfällen eingeklemmte Personen z. B. durch Aufspreizen der Autotüren und/oder Hochziehen der Lenksäule mit Hilfe eines Kettensatzes zu befreien. Grundsätzlich können Objekte gezogen, gespreizt oder in der Länge verändert werden. Dabei sind sie durch feste Stützen oder durch Unterbauen abzusichern. Der Spreizer ist so konstruiert, dass durch einen hydraulisch betätigten Kolben über mechanische Gelenke zwei gleiche, gegenüberliegende Spreizarme symmetrisch geöffnet werden und Gegenstände aufgespreizt werden. Das Schließen der Spreizarme erfolgt ebenfalls hydraulisch-mechanisch. Zum Betrieb der hydraulischen Rettungsgeräte kommt ein elektrisch betriebenes Hydraulikaggregat zum Einsatz, welches durch einen Stromerzeuger versorgt wird. Dieser ,,Rettungssatz" befindet sich auf dem Fahrzeug 12-HLF10-1, und kann sowohl im Fahrzeug betrieben werden, oder falls erforderlich auch aus dem Fahrzeug entnommen werden.
Technischer Aufbau
Rettungsschere LUKAS - LS 301 EN
Hydraulikzylinder
Schutzschlauch
Schermesser
Zentralbolzen
Handgriff
Steuerventil mit Sterngriff
Griffrohr
Schlauchleitung, blau: Rücklauf Schlauchleitung, rot: Druck
Technische Daten
Schneidleistungen
Rettungsspreizer LUKAS - LSP 44 B
Handgriff
Spreizerspitzen (wechselbar gegen Aufnahme für Kettensatz)
Hydraulikzylinder
Steuerventil
Schlauchleitung, blau: Rücklauf Schlauchleitung, rot: Druck
Griffrohr
Sterngriff
Spreizarm
Arretierung für Spreizerspitzen
Technische Daten
Hydraulik-Aggregat
FAG Kugelfischer DSH-20-2
Die Geschichte der Feuerwehr Lüttringhausen begann im Jahre 1884. Nachdem die Stadt Lüttringhausen von vielen großen Bränden heimgesucht wurde, kam man am 1. Dezember 1884 zu dem Entschluss, eine Freiwillige Feuerwehr einzurichten. Zum 5. Dezember 1884 berief der damalige Bürgermeister Martin Trommershausen eine Bürgerversammlung ein. Er legte den anwesenden Bürgern die Gründung einer freiwilligen Feuerwehr ans Herz. Seine Worte fanden in der Versammlung lebhaften Widerhall. In unserer ausführlichen Chronik erfahren Sie die ganze Geschichte unserer Feuerwehr, vom Gründungjahr 1884 bis zum 125. Jubiläum im Jahre 2009.
Mannschaft
Die Chronik der Löscheinheit Lüttringhausen
FREIWILLIGE FEUERWEHR REMSCHEID
Löscheinheit Lüttringhausen
FREIWILLIGE FEUERWEHR REMSCHEID
135 Jahre
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